Julia Eckel holt den 4. Platz bei den Worldgames 2005 in Duisburg

Julia Eckel vom Budo Club Hemsbach war für die World Games, "die Olympischen Spiele der nicht-olympischen Sportarten", im Ju-Jutsu nominiert worden. Im Fighting der Gewichtsklasse bis 55 Kilo traf sie in einer deutsch-deutschen Begegnung auf Britta Hatzky.

Mit vollem Einsatz, hauptsächlich durch Schlag- und spektakulär hohe Tritttechniken ging Julia in der ersten Runde in Führung. Im zweiten Durchgang holte Britta zwar auf, wurde dann aber doch klar nach Punkten in die Trostrunde verwiesen.

Im Kampf um den Einzug ins Finale traf Julia auf die Weltmeisterin Jeanne Rasmussen. Während die Hemsbacherin in der ersten Halbzeit noch gut mithalten konnte, spielte die Dänin in der zweiten Runde ihre Erfahrung aus und kam zu einem überzeugenden Sieg. Julia Eckel machte, nun ebenfalls in der Trostrunde, kurzen Prozess mit der Schwedin Linda Lindström und zog so in den Kampf um Bronze ein. Dort musste sie sich im Kampf gegen die mehrfache Welt- und Europameisterin Annabelle Reydy aus Frankreich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Duisburg hatte die Weltspiele perfekt organisiert und die Veranstaltungen der über 40 Sportarten und der sechs Einladungssportarten (Aikido, American Football, Drachenbootrennen, Beachhandball, Hallen-Hockey und Indoor-Trial) koordiniert. Über 500000 Besucher sahen die World Games 2005. Die deutschen Teams stellten sich auch zahlreichen Pressetermine oder Fernsehinterviews. Die deutschen Goldmedaillengewinner wurden zudem auf dem Platz vor der MSV-Arena einem breiten Publikum präsentiert. Über 3000 Gäste zollten den Medaillengewinnern ihren Respekt und Achtung. Für die Ju-Jutsuka und auch Julia Eckel war dies ein unvergessliches Erlebnis, die gute und positive Atmosphäre, die in Duisburg herrschte, wird unvergesslich bleiben.
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Bilder:


Julia Eckel, Ju-Jutsu-Kämpferin des Hemsbacher Budoclubs, schrammte bei den
World Games in Duisburg nur knapp an einer Medaille vorbei.

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